Aktiv gegen das Kopftuchverbot
in der Schule

nächste Termine:

-> Webinar zum Kopftuchverbot! am 23.09.2026


Materialien

Hier findest du Informationen über aktuelle Aktivitäten von Schule Brennt zum Kopftuchverbot. Wir freuen uns über jede:n aktive:n Kolleg:in, daher sammeln wir hier auch wertvolle Argumente und Stellungnahmen bezüglich dem Kopftuchverbot.

Ihr findet hier daher

Informationsblatt der Gleichbehandlungsanwaltschaft

"Dieses Informationsblatt soll Lehrpersonen und Mitarbeitende dabei unterstützen, gesetzliche Vorgaben diskriminierungssensibel umzusetzen und ein respektvolles Schulklima zu fördern. Dabei gilt:

  • Das Gleichbehandlungsgesetz verbietet rassistische Belästigung und Diskriminierung im Bildungsbereich. Rassistische Belästigungen sind Verhaltensweisen, die Personen beispielsweise wegen ihrer Herkunft oder äußerlich sichtbarer Merkmale ethnischer Zugehörigkeit abwertet.
  • Darunter fallen zum Beispiel: beleidigende und herabwürdigende Gesten, körperliche Übergriffe, Kommentare, "Witze", Stereotypisierungen und die Zuschreibung von Fremdheit wie etwa: "Bei uns in Österreich wird kein Kopftuch getragen."
  • Es ist unerheblich, ob die Belästigung beabsichtigt ist oder nicht. Entscheidend ist, ob sie würdeverletzend ist und negative Auswirkungen auf die betroffene Person hat.
  • Alle Schüler:innen, das Lehrpersonal und andere Mitarbeitende sind durch Diskriminierungsverbote geschützt. 

Was bedeutet das Diskriminierungsverbot konkret bei der Umsetzung des Kopftuchverbots?

  • Schülerinnen unter 14 Jahren, die Kopftuch tragen, dürfen nicht diskriminiert oder belästigt werden, wenn sie dazu aufgefordert werden, dieses abzunehmen. 
  • Schülerinnen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, dürfen nicht diskriminiert oder belästigt werden, weil sie sich dafür entscheiden, ein Kopftuch zu tragen. 
  • Alle Schüler:innen und das Lehrpersonal sind durch Diskriminierungsverbote geschützt. Für den Kontakt zwischen Schüler:innen, Lehrpersonal und anderen Mitarbeitenden gilt der Grundsatz eines respektvollen, diskriminierungsfreien Umgangs." (Download unterhalb)